Juso-Hochschulgruppe gewinnt Senatswahlen 2012 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Juso-Hochschulgruppe geht wie schon im vergangenen Jahr aus den Senatswahlen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) als klarer Wahlsieger hervor. Die Wahlen fanden am 17. und 18. Januar statt. Die Jusos konnten ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um knapp zwei Prozent auf 35,9 Prozent steigern. Das sind 1134 Stimmen und bedeuten eine Verbesserung des Stimmenergebnisses um 94 Stimmen.
Für die Juso-Hochschulgruppe werden in der nächsten Legislaturperiode des Senates Jascha Scholer und Christian Toth neu einziehen; Lina Bierwolf wurde als Senatorin bestätigt. Lina Bierwolf ist dabei auch zum zweiten Mal als einzige Studentin vom Fachbereich für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim in den Senat eingezogen.
Von Seiten der Juso-Hochschulgruppe wurden im Wahlkampf besonders Themen wie der Master-Zugang für alle Studierende, schnellere Bearbeitung von BAföG-Anträgen oder auch die Verbesserung der Studienbedingungen hervorgehoben.
Die Juso-Hochschulgruppe konnte besonders mit 85,2 Prozent im Fachbereich für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim sowie im Fachbereich Medizin mit 63,9 Prozent punkten.
Über die gleiche Anzahl von Sitzen im Senat verfügt nun auch der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), der sich von zwei auf drei Sitzen und 27,1 Prozent (+5,8 Prozent) steigern konnte. CampusGrün konnte seine zwei Sitze halten, verschlechterte sich aber um 4,5 Prozent auf 18,6 Prozent.
Nicht im Senat vertreten sind die Liste "Fachschaften im Senat" (6,2 Prozent), die Kritische Linke (6,4 Prozent), ein Einzelbewerber ohne Listenname (1,5 Prozent) sowie die Liberale Hochschulgruppe (4,2 Prozent).
Die Wahlbeteiligung betrug 9,05 Prozent. Bei den letzten Senatswahlen lag die Wahlbeteiligung bei 8,98 Prozent.
Der Senat ist das höchste Gremium der Johannes Gutenberg-Universität. Er wählt den Präsidenten und die Vizepräsidenten und nimmt Stellung zu Studien- und Prüfungsordnungen, beschließt die Listen bei Berufungen von Professorinnen und Professoren und ist mit allem Weiteren befasst, was die Universität als Ganzes angeht.

